…und beschütze mich vor den scheußlichen Pocken und allem Übel. Amen!

Von Ralph Rückert, Tierarzt

So steht es am Ende eines Gebets aus dem 9. Jahrhundert: „Beschütze mich vor den scheußlichen Pocken und allem Übel. Amen!“ Es gab zu dieser Zeit sicher genug Übel, weit mehr, als wir uns heutzutage vorstellen können. Welchen unsäglichen Schrecken müssen die Pocken bedeutet haben, dass der Schutz vor ihnen an erster Stelle, vor allem anderen Übel, erfleht wurde.

Über Tausende von Jahren haben die Pockenviren die Menschheit gequält wie kaum ein anderer Krankheitserreger. Bei der Antoninischen Pest, die im 2. Jahrhundert n. Chr. 24 Jahre lang durch das Römische Imperium tobte, bis zu 10 Millionen Menschen das Leben kostete und zeitweise die öffentliche Ordnung völlig zum Zusammenbruch brachte, dürfte es sich nach heutiger Auffassung um die Pocken gehandelt haben. In Amerika wurden ganze indigene Nationen durch die von den Europäern eingeschleppten Pocken innerhalb kürzester Zeit buchstäblich ausradiert. Ab dem 18. Jahrhundert forderten die Pocken in Europa nach modernen Schätzungen 400.000 Todesopfer pro Jahr. Pro Jahr! Jedes zehnte Kind starb vor dem Erreichen des zehnten Lebensjahres an dieser Krankheit. Kinder gehörten oft erst zur Familie, nachdem sie die Pocken überstanden hatten. Und diejenigen, die das geschafft hatten, waren nicht selten für den Rest ihres Lebens schwer entstellt oder gar durch Blindheit, Taubheit, Lähmungen oder Gehirnschäden dauerhaft behindert.

1972 aber wurde der letzte Pockenfall in Deutschland registriert und nach dem allerletzten Ausbruch in Somalia 1977 waren die Pocken endgültig ausgerottet. Möglich gemacht hat diesen Sieg über eine der verheerendsten Krankheiten der Menschheitsgeschichte die Impfung gegen Pocken mit einer zeitweise sogar weltweit geltenden Impfpflicht. Die Narben auf meiner Schulter zeigen bis heute, dass ich zu der Generation Kinder gehörte, die damals in der Schule geimpft wurden. Der Horror vor dieser Krankheit war so groß, dass kaum jemand ernsthaft gegen diese Zwangsimpfung protestierte, obwohl sie teilweise sehr unangenehme Nebenwirkungen hatte und man mit 15 lebensbedrohlichen Komplikationen und zwei Todesfällen pro einer Million Impfungen rechnen musste.

Nützliches Wissen für Partygespräche Nr. 1: Der Impfstoff beruhte auf Vaccinia-Viren, die damit zum Namensgeber für die Begriffe Vakzine (Impfstoff) und Vaccination (Englisch für Impfung) wurden.

Wissen für Partygespräche Nr. 2: Das Königreich Bayern hat bereits 1807 als weltweit erstes Land eine Pocken-Impfpflicht eingeführt. Sagen Sie nicht, Sie würden hier nichts lernen!

Während meiner Karriere als praktizierender Tierarzt habe ich es nie geschafft, die Bücher meines weltberühmten Kollegen James Herriot zu lesen. Das habe ich jetzt, nach dem Ende meiner Tätigkeit als Praxisinhaber, endlich nachgeholt. In „All Things Wise and Wonderful“ beschreibt er einen herzzerreißenden Fall aus dem Jahr 1939. Wesley, ein kleiner Junge aus bitterarmen Verhältnissen mit gravierenden Verhaltensauffälligkeiten, im ganzen Städtchen wegen seiner (auch gegen Herriot gerichteten) Missetaten bekannt, bringt seinen neun Monate alten Mischling „Duke“ in die Praxis. Herriot beschreibt eindrücklich und anrührend die offensichtlich tiefe emotionale Verbindung zwischen dem in Lumpen gekleideten, kleinen Rauhbein und seinem jungen Hund. Duke leidet an den typischen Symptomen der Staupe, und Herriot weiß gleich, dass die Prognose des Falls denkbar ungünstig ist. Er beschreibt dann über mehrere Seiten den ganz typischen und tragischen Verlauf einer komplizierten Staupeinfektion, bis er am Ende trotz aller Bemühungen auch des Kindes, das immer gerade genug Geld zusammenkratzt, um den Kollegen auch bezahlen zu können, zur Euthanasie von Duke gezwungen ist.

Die für mich als Tierarzt entscheidenden Sätze Herriots sind diese: „As I swabbed the table with disinfectant I had the old feeling of helplessness. The modern veterinary surgeon does not see nearly as many cases of distemper as we used to, simply because most people immunize their puppies at the earliest possible moment. But back in the thirties it was only the few fortunate dogs who were inoculated. The disease is so easy to prevent but almost impossible to cure.“ So einfach zu verhindern, aber annähernd unmöglich zu heilen! Ich selbst habe meinen letzten Staupefall als Student in den 80ern gesehen, danach noch vereinzelt Hunde, meist aus Osteuropa, die unter anhaltenden neurologischen Störungen nach einer überstandenen Staupeinfektion litten. In den 35 Jahren in eigener Praxis habe ich keinen Staupefall mehr erlebt.

Wissen für Partygespräche Nr. 3: Der Erreger der Staupe ist das Canine Staupevirus, ein Morbillivirus und ganz enger Verwandter des menschlichen Masernvirus.

Im Winter 1979/80 traf ein neuer Krankheitserreger, eine Mutation des Katzenseuche-Virus, über Großbritannien, Belgien und Holland aus den USA kommend, auf eine darauf völlig unvorbereitete Hundepopulation in Deutschland. Das Canine Parvovirus (CPV) kostete innerhalb weniger Monate Tausende von Hunden das Leben. Es reichte ein Schnüffeln am Kot eines erkrankten Artgenossen. Jeder zweite infizierte Hund starb. Ganze Würfe von Welpen, die am Abend noch völlig gesund schienen, lagen am nächsten Morgen tot in ihren Körbchen. Allein die Tier-Pathologie der Uni Giessen untersuchte innerhalb eines knappen Jahres 1600 tote Hunde, um dem Erreger auf die Spur zu kommen. Vor den Praxen der Tierärzte, die in ihrer Not und mit teilweisem Erfolg Katzenseuche-Impfstoff zur Anwendung brachten, bildeten sich bis auf den Gehsteig reichende Schlangen panischer Hundebesitzer, die darauf hofften, eine Dosis von den knappen Vorräten für ihren Vierbeiner ergattern zu können. Noch bis in die frühen 90er haben wir ganze Nächte neben Würfen von parvovirosekranken Welpen zugebracht, die nach schrecklichem Kampf am Ende meist doch alle elendiglich gestorben sind. Den typischen Gestank der Parvovirose habe ich nach all den Jahren immer noch in der Nase, und er lässt meine Haare nach wie vor zu Berge stehen, denn das ist ein Geruch, den ein Tierarzt meiner Generation mit dem Tod und mit fachlicher Hilflosigkeit assoziiert.

Dadurch, dass schon eine Impfung gegen die mit der Parvovirose eng verwandte Katzenseuche vorhanden war, konnte relativ schnell ein wirksamer CPV-Impfstoff entwickelt werden. Heutzutage kennen viele Hundebesitzer den Namen der Krankheit nur noch von den Aufklebern im Impfpass ihres Tieres. Bei nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission Vet geimpften Hunden hat die Krankheit so gut wie keine Chance mehr. Am ehesten bekommt man sie als Tierarzt noch bei illegal eingeführten Welpen aus den ehemaligen Ostblock-Staaten zu sehen. Aber selbst solche kranken Import-Welpen können keinen Seuchenausbruch wie damals in den 80ern auslösen, solange mehr als 70 Prozent der einheimischen Hunde wirksam geimpft sind, nebenbei bemerkt eine Durchimpfungsrate, die wir in Deutschland leider nach wie vor nicht erreichen.

Nun, was haben jetzt die Pocken, die Staupe und die Parvovirose gemeinsam? Ganz einfach, sie sind fantastische und über jeden rationalen Zweifel erhabene Erfolgsgeschichten der Impfung. Das Konzept der Impfung gegen gefährliche Infektionskrankheiten ist eine der glänzendsten Erfindungen der Medizingeschichte. Impfungen und Hygiene in Kombination haben vielen Millionen Menschen und Tieren das Leben gerettet, mehr als jede andere medizinische Entwicklung. Das oberste Ziel der Medizin sollte nicht die Therapie, sondern die Prävention von Krankheiten sein, und unter diesem Gesichtspunkt ist das Konzept der Schutzimpfung das wertvollste Instrument zur Verhinderung unendlichen Leids bei Mensch und Tier gleichermaßen und hat – nebenbei bemerkt – auch noch unglaubliches Potenzial für die Zukunft. Man denke nur an die immer bedeutsamer werdenden Impfungen gegen bestimmte Tumorerkrankungen.

Ohne jeden Zweifel am Sinn und Segen von Schutzimpfungen ist es trotzdem völlig legitim und sinnvoll, sich fortwährend die Frage zu stellen, wie intensiv, wie häufig man impfen muss, um optimalen und dauerhaften Schutz für den Impfling herzustellen. Wir müssen so wenig wie möglich, aber so häufig wie nötig impfen! Wir Tierärztinnen und Tierärzte müssen uns natürlich bemühen, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf diesem Gebiet genau zu beobachten und so schnell wie möglich in die tägliche Impfpraxis zu integrieren. Dabei helfen uns natürlich ganz entscheidend die Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission. Ich wage die Voraussage, dass wir in den nächsten zwanzig Jahren – zumindest was die Viruserkrankungen angeht – immer noch längere Impfintervalle erleben werden. Das ist eine gute Entwicklung! Wir haben in der Vergangenheit – verursacht durch eine unklare Datenlage und unzureichende Grundlagenforschung – Tiere routinemäßig überimpft. Der Begriff „Überimpfung“ hört sich allerdings dramatischer an, als er in Wirklichkeit ist. Die Rate an gravierenden Impfnebenwirkungen ist statistisch gesehen so niedrig, dass das im realen Leben keine großen Auswirkungen für die Patienten hatte. Trotzdem: Jede immunvermittelte hämolytische Anämie, jedes injektionsassoziierte Fibrosarkom, das nicht hätte sein müssen, ist definitiv ein Vorfall zu viel.

Eine die gängigen Impfschemata ständig hinterfragende und nach neuen Erkenntnissen strebende Einstellung hat aber nicht das Geringste mit der vollständigen Ablehnung bzw. Verweigerung von Schutzimpfungen zu tun. Ganz im Gegenteil: Ignorante Besserwisser, sogenannte Anti-Vaxxer, die aus Gründen abstrusester persönlicher Überzeugungen ihren Schutzbefohlenen – seien es Kinder oder Haustiere – Schutzimpfungen vorenthalten, deren Sinn wissenschaftlich bis zum Gehtnichtmehr bewiesen ist, machen mir mit schöner Regelmäßigkeit einen richtig dicken Hals.

Diese verblendeten Opfer des Dunning-Kruger-Effekts tragen ihre dogmatischen und selbstgefälligen Spiegelfechtereien auf dem Rücken aller anderen und vor allem auf dem ihrer wehrlosen Schutzbefohlenen aus. Das oben schon kurz angesprochene Konzept der sogenannten Herdenimmunität bedeutet nämlich, dass Impfgegner und -verweigerer nicht nur mit Gesundheit und Leben ihrer eigenen Kinder und Haustiere spielen, sondern auch den Rest der Population gefährden. Sinkt die Immunitätsrate auf unter 70 Prozent, stellt sich nicht die Frage ob, sondern wann es zu seuchenartigen Krankheitsausbrüchen kommen wird. Und sobald es dann mal wieder einschlägt wie jetzt mit den durchaus gravierenden Masernausbrüchen in Teilen der USA, dürfen Unschuldige büßen für die stupide und meiner Meinung nach annähernd verbrecherische Verweigerungshaltung einer lautstarken Minderheit. Da müssen Kleinkinder schwer leiden oder sogar sterben, die aufgrund ihres Alters noch gar nicht geimpft sein können, weil sie von Leuten angesteckt werden, die – korrekte Impfung vorausgesetzt – niemals hätten erkranken dürfen. Nur für den Fall, dass sich jemand irgendwelche Illusionen macht: Wer sein Kind nicht gegen Masern impfen lässt und dann gar mit ihm auf eine sogenannte „Masern-Party“ geht, nimmt sehenden Auges eine Chance von wenigstens 1 : 1000 wahr, dass er sein Kind damit umbringt. Die genannte Sterblichkeits-Rate von bis zu 3 : 1000 bezieht sich ganz ausdrücklich nicht auf Entwicklungsländer (wo sie natürlich noch viel schlimmer ist), sondern auf Europa und die USA.

Und auf genau die gleiche Misere können wir bezüglich unserer Hunde nur warten. Die guten Zeiten, in denen wir Tierärzte Welpenbesitzer in Bezug auf die Infektionsgefahren in den Welpenkursen der Hundeschulen beruhigen konnten, scheinen inzwischen vorbei zu sein. Da beißt die Maus keinen Faden ab: Das ganze, zum größten Teil aus der Luft gegriffene Gejammer wegen völlig illusorischer Risiken von Impfungen führt inzwischen zu einem spürbaren Absinken der Herdenimmunität der Hundepopulation in Deutschland. Wenn das so weitergeht, müssen wir damit rechnen, dass noch nicht vollständig durchgeimpfte Welpen durch intensive Kontakte mit Artgenossen in Hundeschulen oder bei gemeinsamen Spaziergängen wieder ernsthaft in Gefahr geraten, was unter dem Gesichtspunkt einer guten Sozialisierung höchst bedauerlich wäre. Jeder mit einem Funken Verantwortung im Leib muss sich darüber im Klaren sein, dass er eine korrekte, nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission durchgeführte Grundimmunisierung nicht nur seinem eigenen Tier, sondern auch allen anderen schuldig ist. Und den Hundeschulen kann ich nur dringend ans Herz legen, sich die Impfpässe von neuen Kunden sehr genau anzusehen. Ein einziger mit der Parvovirose infizierter Wühltisch-Welpe aus Polen oder Tschechien kann ausreichend sein für eine mittlere Katastrophe, die auch das Ende der Hundeschule bedeuten könnte.

Wir haben also die paradoxe Situation, dass die mit Vernunft gesegnete Mehrheit, die durch das Impfen ihrer Kinder und Tiere die Herdenimmunität idealerweise über 70 Prozent hält, es der unsolidarischen Minderheit von Impfverweigerern überhaupt erst ermöglicht, ständig große Töne zu spucken („Meine Kinder / Hunde werden nicht geimpft und waren noch nie krank!“) und damit auch noch andere zum Schaden der Allgemeinheit zu verunsichern. Erst durch Impfungen wird ja eine Situation geschaffen, in der Impfverweigerer ohne großes persönliches Risiko existieren können. Ich halte allerdings jede Wette, dass im Fall eines Seuchenausbruchs diese Leute zu den ersten gehören, die laut nach einer Impfung schreiend die Praxistüren der Ärzte einrennen.

Es gibt keinen wirklich stichhaltigen Grund und es ist mindestens schwer fahrlässig, seinem Haustier oder seinen Kindern die von den Ständigen Impfkommissionen empfohlenen Core-Impfungen nicht verabreichen zu lassen. Im Vergleich zu den sehr realen und schrecklichen Auswirkungen eines echten Seuchenausbruchs sind die möglichen Nebenwirkungen der Impfungen bei Mensch und Tier ungefähr so beeindruckend wie ein Knallfrosch neben einer Atombombe. Bleiben wir doch bitte realistisch: Es werden in Deutschland pro Jahr mindestens 3 Millionen Impfdosen an Hunde verabreicht. Das Paul-Ehrlich-Institut hat 2004 (also noch in einer Zeit, in der meist jährlich gegen alles geimpft wurde) veröffentlicht, dass für einen Fünf-Jahres-Zeitraum 450 Meldungen von Impfnebenwirkungen eingegangen wären. Der Löwenanteil waren lokale Reaktionen (Schwellung, Schmerzen, Rötung) an der Impfstelle. Dazu kamen einige spontane allergische Reaktionen, wie sie jeder Tierarzt kennt und zu behandeln weiß. Es wurde in diesem Zeitraum kein einziger Todesfall gemeldet! Das bedeutet so ungefähr eine leichte bis mittlere Nebenwirkung pro 30.000 und keinen einzigen Todesfall bei ca. 15 Millionen Impfungen.

Bevor jetzt gleich wieder ein Aufschrei kommt: Natürlich gibt es da eine ordentliche Dunkelziffer! Es ist jedem denkenden Menschen klar, dass beileibe nicht jede lokale Impfreaktion gemeldet wird. Einen „Impfbollen“ (wie der Schwabe sagt), der zwei, drei Tage ein bisschen druckempfindlich ist, melde auch ich nicht gleich als Impfnebenwirkung. Todesfälle dagegen werden natürlich mit hoher Sicherheit angezeigt. Auch wenn Sie sie nicht kennen sollten: Wir Tierärzte haben da Vorschriften zu befolgen. Man kann also guten Gewissens feststellen und natürlich wissenschaftlich hieb- und stichfest untermauern, dass Impfungen grundsätzlich nicht wirklich gefährlich oder auf jeden Fall tausendmal ungefährlicher sind als jede der Krankheiten, gegen die sie schützen sollen.

Noch ein abschließendes Wort an diejenigen unter Ihnen, denen jetzt Sachen wie „Verschwörung“, „finanzielle Verflechtungen der Impfkommissionen mit der Pharma-Industrie“, „Krankheit ist eine Chance für den Körper“, „Impfungen sind schuld an allem von Autismus über Alzheimer und Krebs bis zum IS-Terror“ und andere Latrinen-Parolen der Impfgegner durch den Kopf schwirren, darüber hinaus auch an diejenigen, die ihre Kinder auf eine Masern-Party schleppen oder dieses vorhaben, und nicht zuletzt an diejenigen, die mit dem größten Recht der Welt und einem ungeimpften Welpen in der Hundeschule aufschlagen: Ich bin nicht Ihr Verbündeter! Aus eingehenden Nachrichten und Mails musste ich erfahren, dass einige von Ihnen (es kann sich eigentlich auf gar keinen Fall um Kunden meiner Praxis handeln, denn die kennen mich) der Auffassung sind, mich so einsortieren zu können. Wenn Sie just in diesem Moment schon die Finger auf der Tastatur haben, um Ihre Enttäuschung über Ihre Fehleinschätzung öffentlich zu machen: Lassen Sie es doch einfach! Ich kann es nur so unverblümt wie möglich ausdrücken, damit ich auf keinen Fall missverstanden werde: Impfverweigerer, ob bei Kindern oder Haustieren, sind für mich (und dankenswerterweise für die große Mehrheit der Bevölkerung) im besten Fall verantwortungslose Spinner, und die Meinung von Spinnern interessiert weder mich noch die meisten anderen. Ich bin mir voll und ganz der Tatsache bewusst, dass ich notorische Impfverweigerer weder durch gute Argumente noch durch gesunden Menschenverstand aus ihrem Wahn aufwecken kann. Sollten Sie sich zu diesen Leuten zählen, so gehen Sie mir einfach aus dem Weg, sowohl virtuell als auch im wirklichen Leben. Ich bin nicht der Tierarzt, den Sie suchen!

Diejenigen jedoch, die meine Argumentation bis hierher nachvollziehen konnten, also hoffentlich die meisten von Ihnen, darf ich wie immer bitten: Bleiben Sie mir gewogen, bis bald, Ihr

Ralph Rückert

Übrigens und falls das nicht klar sein sollte: Dieser Text wurde von einem Menschen, also von mir geschrieben, nicht von irgendeiner Bullshit-KI! Nur die Illustrationen mancher Artikel sind KI-generiert.

© Ralph Rückert

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